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		<title>Burn your bridges down</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 18:01:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Herzschlag]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich halte am Seitenstreifen vor dem Laden. So wie das Motorengeräusch langsam verebbt, schlägt mein Herz dafür umso lauter und schneller. Aber ich kann es mir nicht anmerken lassen, ich will mir das nicht anmerken lassen. Nicht in Anbetracht der beiden grossen Jungs, die lässig am Sockel des Schaufensters vom Studio lehnen. Sie lächeln, L. löst sich von der Wand, kommt mir entgegen als ich die Tür vom Auto öffne und aussteige. Ich bin froh, dass er da ist. In mir wohnt die Ambivalenz. Ich bin nervös, ich bin ängstlich, ich freue mich und in meiner Magengrube rollt sich zufrieden die Sicherheit zusammen, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Ich will das hier. Ich will das hier und ich will es jetzt. </p>
<p>Ich lege mich hin und überlasse Ramoni meinen Arm. Ich kann das Desinfektionsmittel riechen, das Stimmengewirr um mich herum ist mir vertraut. Ramoni und L. diskutieren über Fussball, 2 von den anderen grossen Jungs machen mir Komplimente für den Entwurf, der jetzt achtlos auf dem Tisch an der Seite liegt. &#8220;Wenn nur die Farbe nicht wäre!&#8221;. Diesen Satz höre ich ungefähr 7 mal in der Zeit, wo die Nadel in meine Haut eindringt und die Farbe dort zurücklässt, wo ich sie mir gewünscht habe.<br />
Ich bin ein Mädchen. Ich darf das. Ich darf meinen Unterarm in pink und lila tätowieren. Es ist mein Unterarm. Und es ist meine Ambivalenz, die dort Gestalt annimmt. Sichtbar wird. Es wird nicht mehr weggehen. Beides nicht. Meine Tätowierung nicht und meine Ambivalenz nicht. Es steckt noch mehr in diesem Motiv, aber darüber schweige ich. Sie alle wissen darum. Sie alle lassen sich auf diese traditionelle Weise tätowieren. Du erzählst von dir, die Motive sind Wegstücke im Leben. Keiner der grossen Jungs fragt, denn sie alle wissen, dass die Antworten nur mir gehören und ich diese Geheimnisse mit meiner Haut teile. Vielleicht werde ich es dem ein oder anderen Menschen erzählen. Aber wann und wo, das entscheide ich. Danach fragt man nicht. Deswegen machen sie weiter Witze über meine Farbwahl und mischen sich in die Fußballdiskussion ein, die inzwischen zu einer Musikdiskussion wurde.<br />
Während ich nur atmen kann. Atmen und die Vibrationen spüren, die die Nadeln in meinem Puls verursachen.<br />
Aber ich habe es so gewollt. Ich wusste, was mich erwartet. Es war ja nicht das erste Mal und nach einer Zeit vergessen wir den Schmerz. So ist das auch bei mir. Ich erinnere mich, dass es Stellen gab, die schmerzhafter waren als andere. Aber wie der Schmerz wirklich ist, das vergesse ich. Bis zu dem Moment, wo die Nadel zurückkehrt. Dann bleibt wieder nur atmen. Atmen und darauf warten, dass es aufhört.<br />
Ambivalent. Es ist ein Ende und es ist ein Anfang. Es ist beides im gleichen Mass.<br />
Ich habe die Brücken niedergebrannt. Und es fühlt sich gut an.<br />
Das Vergessen hat schon angefangen.</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/sdLrwH2Ib68?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/sdLrwH2Ib68?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Flutgedöns</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 17:05:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ihr seht, passiert hier gerade nicht viel.
Das soll sich in Zukunft wieder ändern. Das wird sich in Zukunft wieder ändern.
Aber bis dahin werde ich die Kommentare vorerst schliessen, ich gehe gerade ein bisschen unter in der Flut von Arschlochnervtötspamkommentaren. Dem ganzen Gedöns muss ich erstmal wieder Herr werden, dann öffne ich die Kommentarfunktion natürlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ihr seht, passiert hier gerade nicht viel.<br />
Das soll sich in Zukunft wieder ändern. Das wird sich in Zukunft wieder ändern.<br />
Aber bis dahin werde ich die Kommentare vorerst schliessen, ich gehe gerade ein bisschen unter in der Flut von Arschlochnervtötspamkommentaren. Dem ganzen Gedöns muss ich erstmal wieder Herr werden, dann öffne ich die Kommentarfunktion natürlich auch wieder. (Es wäre schändlich langweilig ohne euch, of course.)<br />
Wie ihr mich alternativ erreicht, wisst ihr ja. Hoffe ich. Glaube ich :)<br />
So stay tuned.</p>
<p>[Update: <em>Ich habe die Kommentarfunktion jetzt wie angkündigt wieder geöffent. So feel free to sabbel.</em>]</p>
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		<title>Zuckerwattewelt</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 18:26:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzkartographie]]></category>
		<category><![CDATA[Befindlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Photographie]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht wünsche ich mir einen Zuckerwattewelt. Heimlich.
Es gibt diese Momente. Es gibt diese Tage. Manchmal reicht schon die Kombination von Bild und Musik eines kleinen Werbespots um mich zu Tränen zu rühren. Ab und zu bin ich mir dann selbst peinlich. In einigen Fällen so sehr, dass ich schon wieder lachen muss.
Manchmal ist es eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht wünsche ich mir einen Zuckerwattewelt. Heimlich.<br />
Es gibt diese Momente. Es gibt diese Tage. Manchmal reicht schon die Kombination von Bild und Musik eines kleinen Werbespots um mich zu Tränen zu rühren. Ab und zu bin ich mir dann selbst peinlich. In einigen Fällen so sehr, dass ich schon wieder lachen muss.<br />
Manchmal ist es eine Website, die mich für einen Moment aus dem Tag, aus der Hektik, aus der Unzufriedenheit und dem Frust herausholt. So ging es mir vor ein paar Tagen. Ein einfacher Link. Die Website einer Photographin. Portraits, Kinder, Familien, Hochzeiten und Babys. Ich erwartete eine dieser Galerien, in der man wahllos ein paar Bilder ansieht, ein wenig herumklickt um die Seite irgendwann zu schliessen. In den seltensten Fällen mag ich kommerzielle Seiten, wo jemand für diese Themengebiete seine Dienste anbietet. Oft sagen mir die Bilder nichts. Diesmal war das anders.<br />
Eigentlich mag ich Seiten nicht, wo ich ungefragt mit Musik begrüsst werden. In der Regel gibt es dann zwei Verhaltensweisen. Ich schliesse die Seite direkt wieder oder, wenn mich irgendetwas doch länger als einen Wimpernschlag bleiben lässt, suche ich den &#8220;Stop&#8221;-Button. Ich suche mir lieber selbst aus, was ich gerade hören mag, was zu meiner Stimmung passt, was ich mag. Diesmal war das anders.</p>
<p>Ich habe die Adresse in meine Browserzeile getippt, das erste Bild in der Slideshow angesehen und damit war ich angekommen. Angekommen in einer Welt, die so kitschig schön und sanft und liebevoll war, dass ich nicht mehr gehen wollte. Angekommen in einem Lied, das so stimmig war zu dieser Zuckerwattewelt, dass ich nichtmal auf den Gedanken kam, nach dem Stop-Button auf der Seite zu suchen.</p>
<p>Ich habe die verschiedenen Serien angesehen und dabei den Song der Seite einfach weiter in der Endlosschleife laufen lassen. Jedes einzelne Bild erzählt von der Liebe. Von der Liebe zwischen Menschen. In Familien. Von fragilen kleinen Leben, von Vertrauen. Vielleicht ist es das Licht auf diesen Bildern, vielleicht ist es das Lächeln der Menschen.<br />
Vielleicht ist der Schlüssel, warum ich geblieben bin und warum ich euch die Seite nicht vorenthalten wollte, auch ein anderer. Ich glaube, was es eigentlich ausmacht ist die Tatsache, dass ich der Photographin glaube, was sie sieht. Es sind die Menschen auf ihren Bildern, die sich wirklich lieben. Die nicht für die Kamera lächeln. Nicht, weil sie einen Moment konservieren wollen. Sie glauben an die Liebe und das ist es, wovon die Bilder erzählen. Das ist es, was mich erreicht hat. Ich habe für einen Moment wieder daran glauben können, dass es diese Liebe gibt. Das die Welt manchmal für einen Moment ein guter Ort ist. Im Sonnenschein. Mit lachenden Herzen, süss wie Zuckerwatte und rosa Cupcakes. Das mag kitschig sein, aber es gibt diese Tage, da würde ich mir wünschen, die Welt knistert.<br />
Und es gibt noch Photographen, die ihre Bilder nicht wegen des Geldes machen. Sondern weil sie die Liebe sehen und zeigen wollen. Also seht sie euch an. Die <a title="Zuckerwattewelt" href="http://www.wildflowersphotos.com/#" target="_blank">Zuckerwattewelt</a>.</p>
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		<title>Von Strassen und Orten und Zeiten und Pfaden.</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 13:43:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragmente]]></category>

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		<description><![CDATA[Draussen findet der letzte Kampf des Winters statt. Ich kann es sehen und fühlen und riechen und manchmal vielleicht sogar schmecken. Gern würde er noch bleiben, der Winter. Nicht loslassen. Die Stille, die der Schnee brachte, aufrecht erhalten. Aber es wird nicht mehr lange funktionieren. Er hat an Kraft eingebüsst. Die Kälte ist längst nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Draussen findet der letzte Kampf des Winters statt. Ich kann es sehen und fühlen und riechen und manchmal vielleicht sogar schmecken. Gern würde er noch bleiben, der Winter. Nicht loslassen. Die Stille, die der Schnee brachte, aufrecht erhalten. Aber es wird nicht mehr lange funktionieren. Er hat an Kraft eingebüsst. Die Kälte ist längst nicht mehr so schneidend. Der Wind nicht mehr geschickt genug, den Weg in unsere Kleidung zu finden, über den Nacken den Rücken hinunter, über die Handgelenke die Arme hinauf.</p>
<p>Je näher der Frühling kommt, je weniger er sich aufhalten lässt vom letzten Aufbäumen des Winters, desto mehr kann ich mich an den Sommer erinnern. Wie sich Wärme anfühlt und Sonne. Und wie Erdbeereis schmeckt. Nicht zuletzt, weil ich seit ein paar Tagen durch Buenos Aires laufen kann. Dank <a href="http://www.soypercanta.blogspot.com/" title="percanta" target="_blank">percanta</a>, die uns in ihrem Blog für 40 Tage mitgenommen hat. Jeden Tag ein Stückchen Argentinien. Vorgestern ein Bild aus einer Buchhandlung, untergebracht in einem alten Theater. Mon dieu. Diese Kulisse ist unglaublich. Toll.</p>
<p>Toll. Ja. Toll ist noch der Mauspfad. Vor einiger Zeit hab ich ein Bild davon gesehen und irgendwie gefiel es mir. Da wollte ich es auch. Erst hab ich es einfach so im Hintergrund mitlaufen lassen. Schloss es nach ein paar Stunden, manchmal nach ein paar Minuten. Aber irgendwann habe ich angefangen, die einzelnen Stunden, die Minuten, die Zeitfragmente unterschiedlicher Länge zu behalten. Sie anzusehen und mich zu wundern, wie fragil sie sind und was sie für ein scheinbares Eigenleben entwickeln. Die Arbeit am Rechner ist im Grunde genommen ein sich wiederholender Prozess in unterschiedlichen Abfolgen. Man liest seine Emails, beantwortet die ein oder andere. Besucht die unterschiedlichsten Websites, tippt und klickt Dinge. Man verweilt, liest und öffnet die nächste Seite. Ab und zu entsteht Zeug im Illustrator oder man bearbeitet Photos im Photoshop. Aber jedes Abbild aus dem Mousepath sieht anders aus. Jedes ist eigen und erzählt von verschieden langen Pausen, unterschiedlichen Bewegungen der Maus, Verweildauern an bestimmten Stellen. Manchmal finde ich auf den Bildern Positionen wieder und weiss, was an dieser Stelle war. Mein Ebenenfenster im Photoshop, die Werkzeugleiste, das kleine x im Browser. Die Stelle, wo mein Winamp für die musikalische Untermalung sorgt. An manchen Tagen, da gibt es sie einfach nicht, die richtige Musik. Das wird jetzt sichtbar. Weil ich weiss, wo mein Winamp überwiegend auf dem Monitor positioniert ist. Das alles wird zu den Orten, an die die Maus regelmässig zurückkehrte. Orte, die ein verworrenes, scheinbar chaotisches Muster in den Pfadlinien hinterlassen. So lassen sich Minuten, Stunden oder Tage am Rechner rekonstuieren. Auf eine seltsame Art. Ich mag das. Mir gefallen die unterschiedlichen Muster die so entstehen. Die langsamen Tage unterscheiden sich von den schnellen, hektischen Tagen. Die langsamen Tage haben viele grosse Punkte. Denn die entstehen, wenn die Maus ruht. Je länger, desto mehr schwillt der Punkt an. Die hektischen Tage und Stunden, die sind voll feiner Linien, kaum Punkte, nur Gewirr. Das kleine Tool für den Pfad hat Anatoly Zenkov gestrickt, in seinem Flickr-Account gibt es <a href="http://www.flickr.com/photos/anatoliy_zenkov/4271592658/" title="hier" target="_blank">hier</a> in den Kommentaren den Download-Link, wahlweise für PC oder Mac.</p>
<p><a href="http://www.neuronalestaumeln.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/mousepath.jpg" rel="lightbox[pics447]" title="mousepath"><img src="http://www.neuronalestaumeln.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/mousepath.thumbnail.jpg" alt="mousepath" class="imageframe imgalignleft" width="400" height="250" /></a></p>
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		<title>.oO(&#8230;)</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 21:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauschen]]></category>
		<category><![CDATA[Tatts]]></category>

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		<description><![CDATA[Während ich kleine Kringel und seltsame Gebilde auf den Zettel male, Kurven ziehe und Linie verbinde, höre ich dir zu. Wie du vom Studio und dem Umbau redest. Ramoni hat die 2. Etage ausgebaut, neue Tätowierer eingestellt. Mein Entwurf hängt über seinem Zeichentisch und ich erinnere mich an die kleinen Vorlagen und wie lange ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während ich kleine Kringel und seltsame Gebilde auf den Zettel male, Kurven ziehe und Linie verbinde, höre ich dir zu. Wie du vom Studio und dem Umbau redest. Ramoni hat die 2. Etage ausgebaut, neue Tätowierer eingestellt. Mein Entwurf hängt über seinem Zeichentisch und ich erinnere mich an die kleinen Vorlagen und wie lange ich gesucht habe, bis ich fand, was ich wollte. Die Einzelteile, die ich mir wünsche. Für mein Handgelenk, direkt auf den Puls, da soll es hin. Ich wollte den Termin gut vorbereitet wissen, keine Zeit verlieren, nicht lang erklären und beschreiben, wie die fertige Tätowierung in meinem Kopf aussieht. Eines Tages war es da.<br />
Ich bin morgens aufgewacht und wusste, wie es aussehen wird. Jetzt rückt der Tag näher, die Planung wird konkreter. Noch immer ist dieses Bild in meinem Kopf. Wenn ich auf mein Handgelenk sehe, auf den Puls, auf die Adern und Sehnen, die Linien und diese feinen Prägungen, dann ist es, als wäre sie schon lange da. Die Tätowierung, die ich eigentlich nie wollte. Früher war klar, ich würde mich nicht an solch gut sichtbaren Stellen tätowieren lassen. Aber früher ist lange her, früher war vieles anders. Die Entscheidung, solche Positionen für die Farbe auszulassen, hat heute keinen Bestand mehr.<br />
Das es jetzt näherkommt, macht mich nervös. Dieses Gefühl ist seltsam. Eine Mischung aus Vorfreude und Panik. Ich kann mich an jede einzelne Tätowierung erinnern. An jeden einzelnen Tag im Studio. An das Geräusch und an das Rauschen des Adrenalins. Ich weiss, mein Puls und die Tätowiermaschine, das wird kein Spass. Aber die anderen Stellen waren auch nicht die erste Wahl, wenn man es möglichst schmerzfrei halten möchte. Wenn, dann richtig. Das war immer so und wird es vermutlich auch bleiben. </p>
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