Ja

Manchmal ist es ganz einfach. Ich bin über einen Blog gestolpert. Wenn ich ehrlich bin und genauer darüber nachdenke, geht es um zwei Blogs.

Ich weiss nichtmal mehr genau, wie ich ihn denn nun eigentlich gefunden habe. Vielleicht hat er auch mich gefunden. Vielleicht wollte und sollte er mich finden, oder wir uns. Ja, manchmal neige ich zum schwafeln.

Was ich eigentlich festhalten wollte, für mich. Damit ich es nicht vergesse : Wenn Worte aneinander gereiht werden, verknüpft, als grosses weiches Netz in das man sich hineinhängen kann, legen, schaukeln, darin kichern, dann sind die Dinge plötzlich wieder gut.

Ich habe mich in diesen zwei kleinen Blogs verheddert. Ich bin durch sie hindurchgelaufen, geklickt, umgesehen, gelesen, gekichert, geschmunzelt, gegrübelt. Habe die Stirn gerunzelt, eine Haarsträhne um den Finger gewickelt und zuviel geraucht. Wie ich das früher schon so oft getan habe, wenn ich Dinge und Worte und Texte und Geschichten mochte.

Früher, genau das war es dann nämlich.

Plötzlich war dort wieder ein Stück von mir, das ich lange, wohl zu lange, vermisst habe. Das ich gesucht habe ohne zu wissen, das es weg war. Verschüttet.

So einfach war das.

Worte, ein Netz, Gedanken, Leichtigkeit. Und ich konnte darüber grinsen. Dann wollte ich wieder etwas. Wollte die Wörter benutzen, Dinge ansehen, aufschreiben, von den Verwirrungen und Irrungen in meinem Kopf erzählen.

Erkenntnis des Tages : Ich will wieder etwas.

 

 

 

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