Gelegenheit, of course.

Wie sollte es auch anders sein. Ich halte es einfach nicht allzu lange mit dem selben Header aus. Es war jetzt lange genug Winter. Mir reichte es mit dem toten Gestrypp da oben. Deswegen jetzt mal kurzfristig wieder herzerfrischendes Prinzessinnenpink. Ich habe einen Ruf zu wahren.
Ausserdem wollte ich dem ein oder anderen Leser die Möglichkeit geben, eventuelle Frechheiten galant mit einer Ansammlung hübscher Komplimente (angebracht in diesem Fall die Erwähnung der harmonischen Farbgebung, das sanfte Gleichgewicht, mein Talent und andere variable Kleinigkeiten. Keine Ursache, ich helfe ja gern.) an dieser Stelle auszugleichen.
Somit : Gelegenheit, of course.

An dieser Stelle würde ich übrigens gern noch ankündigen, dass ich mir in den nächsten Tagen gern ein Wunschstöckchen hier anlegen würde. Als heisser Tipp : Kontrolliert doch schon mal eure Nachttische zum Thema Buch. Noch ist Zeit, eventuelle Peinlichkeiten und Ungeliebtes stillschweigend aus dem Weg zu räumen. Ich komme dann drauf zurück.

7 Reaktionen zu “Gelegenheit, of course.”

  1. Christian

    Mit dem Krönchen ist das jetzt eine gute Mischung von Prinzessin Liliifee und Dr.House … lol

    An dieser Stelle würde ich übrigens gern noch ankündigen, dass ich gar keinen Nachttisch habe … Puuh

  2. FrauVivaldi

    Welch harmonische Farbgebung, welch sanftes Gleichgewicht – Ihr Talent hat mir geradezu den Atem geraubt!
    Ich habe einen Nachttisch..

  3. Mart

    1. Robinson Crusoe – Daniel Defoe
    Kennt jeder, muss man nix zu schreiben

    2. Mieses Karma – David Safier
    Die Grundidee ist lustig: Eine Frau stirbt unerwartet, weil ihr ein Satellit auf die Rübe knallt und wird als Ameise wiedergeboren, da sie in ihrem vorherigen Leben zu viel schlechtes Karma angesammelt hat. Mit Hilfe von Giacomo Casanova, auch er inzwischen eine Ameise, versucht sie sich durch gute Taten für ein höheres Tier bei der nächsten Reinkarnation zu qualifizieren …
    Liest sich ganz gut weg, geht mir vom Schreibstil aber zu sehr in die Richtung „Lustiger Frauenroman“.

    3. Der Mann, der niemals lebte – David Ignatius
    Geheimdienst-Thriller. Nicht wirklich gut. Halb gelesen ist es – und halb gelesen wird es bleiben.

    4. Vox – Nicholson Baker
    Ein Buch „mit äh, …so Stellen“, aber eines der guten Sorte. Im Prinzip nicht mehr als die komplette Mitschrift eines (fiktiven) Telefongespräches bei einer anonymen Dating-Hotline. Eher intim als schweinisch. Meistens jedenfalls.

    5. Reise ans Ende der Nacht – Louis-Ferdinand Celine
    Klassiker. Lesen! Wirkt mit seiner deftigen, wütenden Sprache, als wäre es gestern geschrieben.

    6. Wo bitte geht’s zu Gott?, fragte das kleine Ferkel. – Michael Schmidt-Salomon
    Vom kleinen Ferkel, das momentan so heiss diskutiert wird, war ich ein wenig enttäuscht. Religionskritik für ganz junge Kinder funktioniert aber wohl nur durch grobe Vereinfachung. Die Story: Ein Schwein und ein Ferkel wollen wissen wo Gott wohnt und gehen zu Christen, Juden und Moslems um mehr zu erfahren … Interessant fand ich meine eigene Reaktion, als ich die Zeichnungen des Rabbiners sah. Der ist nicht gerade freundlich und vorteilhaft dargestellt. Genau so wenig, wie der Priester und der Korangelehrte. Aber nur bei der Zeichnung des Rabbiners dachte ich sofort an den „Stürmer“ und die Nazidarstellung der Juden.

    Ich habe übrigens gerade einen großen Kaffee getrunken, deswegen schreibe ich so viel. Naja, das war jedenfalls die unzensierte Fassung, sonst hätte ich meinen Nachttisch deutlich umsortiert. Haha, beinahe hätte ich „Nachttischinhalt“ geschrieben, aber die Bücher liegen ja *auf* dem Nachttisch. „Nachttischaufenthalt“ scheint mir jedoch ebenso nicht richtig zu sein. Der ist auch zu klein, der Nachttisch, da passe ich nicht rauf. Vor allem, wo da schon die ganzen Bücher … ich geh noch mal einen Kaffee trinken, glaube ich.

    Gruß
    Mart

  4. Christian

    Aber hätte ich einen, so könnte ich mir – weil gestern hier eingetroffen – das hinlegen: http://www.tickl-magazine.com/haveyourmindblown1

  5. Phil

    *verkneif* :)

    Haarscharf am Tuntenrosa vorbei sag ich mal, haarscharf … Aber sonst sehr gefällig! Nachttische sind übrigens etwas für Spiesser, desdewegen liegt bei mir dort nichts zum Lesen herum. Und – das Bett wurde nicht erfunden, damit man darin liest … ;-)

  6. lightdot

    Das mit dem Wunschstöckchen hab ich gar nicht verstanden. Aber da ich auch keinen Nachttisch, sondern eine Treppengeländestütze neben dem Bett habe, erübrigt sich die Sache sowieso. An das pinklila hab ich mich schon gewöhnt. Die Bilderchen sind aber schockierend diesmal. Ist das unter dem Titel ein Uterus??? *g

  7. Nika

    Christian, im ersten Moment bezog ich die Beschreibung tatsächlich auf mich und nicht auf die Gardine. Seltsam.

    FrauVau, vielen Dank, was Ihnen so spontan auffiel beeindruckte mich natürlich. :)

    Mart, ich würde wirklich von Herzen darum bitten, dass du immer hier vorbeischaust wenn dir eine ähnliche Menge Kaffee wie bei dem Kommentar da oben durch die Adern rauscht. Herzallerliebst, wirklich.

    Christian, mir wohnt grad der Neid inne…

    Phil, diesmal verkneif ich mir einen bezugnehmenden Kommentar.

    Judith, mir lag es wirklich fern, jemanden zu schockieren. Echt. Eigentlich ging es bei der Bilderwahl nur um eine Darstellung dessen, was einen hier erwartet. Einblicke in mein Herz und mein Hirn. (Unter dem Schriftzug liegt ein aufgeklapptes Herz, Querschnitt quasi.)
    Also alles ganz harmlos, wirklich.

    Das Wunschstöckchen, ausformuliert, folgt noch. Es war nur schon mal die Ankündigung, dass ich mir ein Dingens wünschen werde und das es mit Büchern auf Nachttischen zu tun haben wird. Die Eigendynamik die es in Marts Fall entwickeln würde konnte ich ja nicht einkalkulieren :)

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