Hmpfsenböff

Es hilft alles nichts. Das Kissen, nicht dick genug, den plärrenden Radiowecker zu übertönen. Mangels Sauerstoff gebe ich den Versuch der so gearteten Schalldämmung irgendwann auf. Nicht, dass der Sauerstoffmangel mein Hirn noch weniger aktiv werden lassen könnte als es eh gerade ist. Mitnichten.
Das mobile phone will mitspielen, die Weckfunktion quäkt freudig erregt neben meinem Kopf, irgendwo ausserhalb meines Bewegungsradius. Der ist hochgradig eingeschränkt. Was primär daran liegt, dass ich vor lauter Müdigkeit nichtmal einen Finger bewegen kann.
Könnte ich, würde ich grad gern zum Telefon greifen. So wird meine ausgeprägte Müdigkeit für den ein oder anderen Mitmenschen zum glücklichen Umstand. Selbst zum beschimpfen und anprangern, klagen und jammern, bin ich einfach entschieden zu müde.
Ich wüsste auch zu gern, wie ich eigentlich ins Büro gekommen bin. Aber einen Vorteil hatte der Umstand dann doch : Ich muss SO müde und übel gelaunt ausgesehen haben, dass meine Kollegin mir freiwillig einen Kaffee mitgebracht hat. Vermutlich aus Angst, ich könnte sonst beim nächsten, kleinstmöglichen Anlass ausflippen. Wobei mir das, so als ausgeglichener und harmoniebedürftiger Mensch der ich bekanntlich bin, natürlich vollkommen fremd ist. Ähem.

2 Reaktionen zu “Hmpfsenböff”

  1. Phil

    … ich sage dazu nur eines: halb Zehn !!! :)

  2. Nika

    Na warte, Vögelchen. Wir sprechen uns noch, do!
    =)

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