[still:drivin‘]

Ich mag das Geräusch wenn sich die Reifen in diesem gleichmässigen Rauschen auf dem Asphalt drehen. Ich mag das Auslösegeräusch meiner Kamera.
Manchmal bringt man dann wohl Geräusche, die man gern hat, zusammen. Drive-by-shootings.
Vielleicht bin ich auch einfach nur zuviel im Auto. Trotzdem werd ich euch weiterhin nach und nach ein paar Bilder aus der Serie zeigen. Beschwerden und Gequängel ignoriere ich, alle anderen Kommentare zu den Photos nehme ich natürlich gern entgegen. Niemand schreibt gern in ein Schweigen, niemand photographiert gern in ein Schweigen.

echt.

rechts:links

10 Reaktionen zu “[still:drivin‘]”

  1. aebby

    Das zweite hat es mir besonders angetan, Abzweigung in die Freiheit gewissermaßen, aber das Auto müsste man stehen lassen, Freiheit ist langfristig unbequem, interessante Assoziationen

    liebe Grüße Aebby

    P.S. ich mach gerade was ähnliches zu Fuß

  2. FrauVivaldi

    Ich liebe es auch aus dem Auto heraus zu fotografieren. Leider muss ich mangels besserer Ausrüstung dazu noch anhalten..
    Auch mir gefällt das zweite Foto besonders gut – genau da wird dieses Gefühl am Besten eingefangen – dieses „Autofahrgefühl“.
    Ich freu mich auf weitere Bilder.

  3. Nika

    Aebby, Freiheit ist immer unbequem. Weil ihr das führende Korsett der Regeln und Grenzen fehlt. Selber entscheiden ist immer anstrengender als sich treiben und führen lassen. Das bringt das Leben so mit sich.
    Du machst also quasi ein Walk-by-Shooting? ;-)

    FrauVau, ich bleibe ja bei meiner Überzeugung, dass Technik einfach unwichtig ist. Photographieren funktioniert primär mit jeder Art von Kamera. Und verhuschte Bilder transportieren im Zweifelsfall den reisenden Charakter ganz gut ;-) Alles nur eine Frage der Verkaufsargumente, warum Bilder sind wie sie sind. Lassen sie sich nur nicht davon abhalten, sie zu machen. Dann ist alles gut.

  4. aebby

    > Du machst also quasi ein Walk-by-Shooting? ;-)

    genau, ich habe gerade eine neue Kamera ausgeliehen, die habe ich gerade dabei und fotografiere entlang des Weges zur Arbeit, zwei Etappen zu Fuß und eine Etappe ÖVN, das ganze konzentriert in zwei Wochen … schaun mr mal

    mit der Freiheit hatte ich so was ähnliches im Hinterkopf, das ist im Bild so schön zu sehen, der Einstieg ist verheißungsvoll und bequem, die Abbiegung ist noch gut zu befahren, dann wirds schwieriger …

  5. Tilla

    Ich mag das erste!
    Eben wegen der fiesen Häuser, der zweifelhaften Sicherheit in der Stahlkarosse und nicht zuletzt wegen der Plakataufschrift. Das ist ein Entdeckerbild….

  6. Nika

    Aebby, dann bin ich mal gespannt, was bei der Serie rauskommt.

    Tilla, ich hatte auf dich gezählt ;-)
    Wenn ich einen Tipp hätte abgeben müssen, welches dir gefällt, hätte ich auch die 1 gesagt. Geht mir auch so. Die 2 ist nett, glatt, irgendwie okay halt. Aber die 1 ist störrisch, die muss man sich ansehen.

    Danke euch für’s Feedback ;-)

  7. lightdot

    Also bei Euch möcht ich keine Beifahrerin sein, lol. *herzkasperkrieg*

  8. Tanja

    Mensch, endlich gefunden. Was ich bei beiden Bildern mag sind die abgeschnittenen Spitzen. Und Geräusche sind total wichtig. Zum Beispiel das Rauschen der Milchschaummachmaschine bei Milias. Dazu das Krächzen des Kaffeeautomaten. Ein Traum.
    Und für mich die störrische 1, bitte.

    ;o)

  9. FrauVivaldi

    Nika, mit einer digitalen Kleinbildkamera klappts eben nicht… bis die endlich auslöst, ist das Auto schon einen Kilometer weiter… und meine „ollen“ Spiegelreflexkameras sind nicht einsetzbar. Leider.

  10. Nika

    FrauVau, woran hapert es denn bei den analogen Schätzen? Keine Chance, sie doch nochmal zu reaktivieren?
    Ich finde ja, die analogen Babys haben ein langes, glückliches und vor allem erfülltes Leben verdient. Man sollte sie benutzen, bis sie wirklich ächzend und knirschend ihr Leben aushauchen ;-)

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