[driveby:live wire]

Im Moment komme ich nicht wirklich dazu, das Photoportfolio drüben aktuell zu halten und die Scans hochzuladen. Aber vorenthalten will ich sie euch natürlich dennoch nicht. Ich hoffe, ihr habt Lust noch ein bisschen mit mir rumzufahren.
Damit es hier nicht irgendwann strubbelig wird, hab ich gerade die Photographie-Kategorie angehangen. Ich wollte nie einen photolastigen Blog, dazu gibt es andere Plattformen, aber ich hab die Bilder halt doch gern bei mir. Hier.

Flow

5 Reaktionen zu “[driveby:live wire]”

  1. aebby

    also ich fahre weiter mit Genuss mit und betrachte die strubbeligen Baumvariationen auf dem obigen Bild. Ich persönlich finde zudem die Kombination aus Text und Bild klasse, reine Photoblogs mag ich auch nicht so, eine gesunde Mischung aus beidem gefällt mir am besten, daher finde ich die neue Kategorie gut :-)

  2. Nika

    Danke, Aebby ;-)
    Ich hab ja so das Gefühl, die werte Leserschaft rollt inzwischen ein bisschen mit den Augen. Aber ich habe beschlossen, ich blogge jetzt solange weiterhin Bilder, bis sie mich wieder mit Kommentaren bedenken. Wo ich doch so sensibel bin.

  3. aebby

    *bedenk *ggg

    Aber Spaß bei Seite. Für mich sind Bilder höchst subjektiv. Das Subjektive macht sie für mich spannender. Wenn ich auf einer reinen Photoplattform obiges Bild sehen würde, würde ich wahrscheinlich relativ schnell weiterklicken. Hier verbinde ich es mit einem Kontext, ich denke an Fahrten zur Arbeit, an „Popo-Krustentiere auf der Arbeit, an Irrfahrten durch parkplatzarme, nächtliche Städte … so sehe ich das Bild anders, lerne es anders schätzen, nehme mir Zeit, bemerke die Schattenwürfe auf der Straße, frage mich wie die Landschaft 10 Meter weiter aussehen mag …

    lg Aebby

  4. Nika

    Aebby, ich weiss nicht, ob das nicht genau das Problem unserer Zeit bzw. nicht mehr vorhandenen Zeit ist. Diese subjektive Erwartungshaltung. Wir verknüpfen die Bereitschaft ein Photo anzusehen mit einer persönlichen Verbindung. Das geht mir ganz oft nicht anders. Aber sollten wir nicht einfach mehr Photos eine Chance geben uns die Geschichten aus z.b. kleinen Alltäglichkeiten zu erzählen?

  5. aebby

    > Diese subjektive Erwartungshaltung. Wir verknüpfen die
    > Bereitschaft ein Photo anzusehen mit einer persönlichen Verbindung.

    Ein wenig mag ich das trennen, ich schaue viele Fotos auch ohne persönliche Verbindung an, zu diesen Fotos schreibe ich aber nichts, gebe keine Rückmeldung.

    Wenn ich ein Bild länger betrachte und es mich anspricht entsteht bei mir auch ein Bedürfnis etwas zu dem Bild zu sagen, diese intensivere Auseinandersetzung verknüfe ich in der Tat mit einer minimalen persönlichen Verbindung. War das aber nicht schon immer so, ich habe auch schon vor dem WWW fotografiert. Bilder hat man damals nur im Bekanntenkreis gezeigt und besprochen, jemand anderes konnte man sie als Normalknipser ohnehin nicht zeigen. Damals – wie sich das anhört *gg – war die perönliche Verbindung Vorraussetzung um die Bilder überhaupt zeigen zu können.

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