Spyeye

Da hätten wir also die Schwierigkeiten beim bloggen. Es musste ja wohl noch so kommen. Wenn man einen Eintrag 4 mal anfängt und es doch nicht so sagen kann, wie man grad gern würde. Weil ich nicht weiss, ob du das hier liest. Also verharre ich doch wieder, betrachte den blinkenden Cursor, lese den letzten Satz noch einmal um ihn dann zu löschen. Von vorn zu beginnen. Gleicher Rhythmus. Tickern. Abbrechen. Lesen. Löschen. Es albern finden, den eigenen Herzschlag, den Rhythmus der Worte in Frage stellen, neu beginnen.

Also bleibt es beim tickern, abbrechen, lesen, löschen.

Es tut mir leid, das wird erstmal nix mit einem verständlichen Eintrag. Vielleicht auch, weil ich mir dazu erstmal selber im Klaren darüber sein müsste, was ich überhaupt denke. Aber es ist viel einfacher, Dinge nicht auszusprechen und die Begründung im unbekannten Mitleser zu belassen.

Feige ? Pf. Geschissen. Ich doch nicht.

Eine Reaktion zu “Spyeye”

  1. lightdot

    Oh, shake hands, babe. Solche Einträge kenn ich. Das Perfide daran ist, je unmöglicher erscheint, den richtigen Text zu finden und je unwahrscheinlicher es wird mit der Zeit, dass man den Text überhaupt schreiben kann, umso länger begleitet und quält einen der Gedanke daran, dass er hätte doch geschrieben werden müssen.
    In diesem Sinne, long live and grübel. :-)