Njahaaa !

Nennt mich hysterisch. Nennt mich zu alt für albernes Groupiegehabe. Aber nehmt dies : Sven Regener blogt wieder. Ich bin bekanntlich Element of Crime sehr zugetan. Dazu ist man nämlich nie zu alt. Ich mag die Musik, ich mag die Sprache, ich mag die Bücher wenn Herr Lehmann durchs Leben latscht. Was zwangsläufig mit sich bringt, ich mag es wenn Herr Regener blogt. Natürlich. Fernab jeglichen (natürlich albernen) Fangehampels. Fan. Wie das überhaupt klingt. Ist mir aber auch egal. Ich muss mich da jetzt noch ein bisschen drüber freuen. Dank dem guten Rainer sehe ich sie dann am 01.03 im Stahlwerk. Worauf ich mich natürlich jetzt auch schon mal ausgiebig freuen muss. Dazu natürlich auf den, hier ebenfalls bereits erwähnten Ed Csupkay. Er spielt die Tour als Vorband und ich glaube, darauf kann man sich auch schon mal freuen. Überhaupt könnte man sich ruhig öfter mal freuen. Finde ich. Also, freut euch doch mal.

3 Reaktionen zu “Njahaaa !”

  1. lightdot

    Ich weiß, es ist unverzeihlich, aber diese Gruppe ging an mir bisher vorbei. Kenne ihre Musik nicht. Trotzdem, wenn es Dich freut, dann freu ich mich für Dich. Kostet nix und außerdem solche Fanbegeisterung ist mir – man staune – auch nicht ganz fremd. Ich sag nur „Ganz schön feist“. Daher mein vollstes Verständnis für derartigen Irrsinn. Viel Spaß also. :-)

  2. Jazznrhythm

    Irgendwie ist das eigenartig. Ich fand/finde „Damals hinterm Mond“ absolut großartig und habe das jedem ans Herz gelegt. Jedem. Dauernd. Und nun kommen alle Menschen, die ich kenne zu mir und schwärmen mir vor, wie toll Element of Crime sind und ob ich nicht auf ein Konzert mitkommen will, und das die ja ganz klasse sind usw.
    Aber dann höre ich mir das an, und denke, doch, das ist nett. Ja, so ein Konzertabend, der wäre nicht schlecht, überhaupt ist das sehr intelligent, angenehm…
    Aber ich vergesse alle Titel kurz darauf, behalte nicht mal eine Zeile, und zerbreche mir den Kopf, ob das nun eigentlich an mir liegt. Oder an Sven. Oder…

  3. Nika

    Judith, das freut mich natürlich auch schon wieder. Da fühlt man sich ja ein kleines bisschen weniger albern. Ein nicht zu unterschätzender Umstand. Ich muss gestehen, mir ist dein ‚Ganz schön feist‘ da eher fremd. Ich weiss, ich hab irgendwann mal reingehört. Aber so richtig hab ich den Zugang dann wohl nicht gefunden.

    Andreas, die einzelnen Stücke brauchen halt ihre Zeit. Was gleich in mehrfacher Bedeutung zu sehen ist. Sie brauchen ihre Zeit, wann sie gehört werden wollen. Wann der Moment ist, wo sich Textzeilen und Stimmungen mit dem Jetzt verstricken und verweben können. Bei vielen Stücken braucht es jedenfalls für mich auch eine Art Gewöhnung. Es gibt auch heute noch einige, die mag ich. Einfach so. Aber ich könnte jetzt auch aus dem Stehgreif keine Textzeile abrufen. Bei anderen Stücken dagegen ist gleich ein Moment präsent, Textzeilen.
    Wie ich in Berlin bei Freunden sass, über die Stadt geschaut habe und es gab Wein und Bier. Die Gespräche waren gut und im Hintergrund lief Blaulicht und Zwielicht. Oder dieser Abend, auf dem Sofa, draussen fiel der erste Schnee des Jahres, leise. Mädchengespräche, viele Zigaretten und ‚Weißes Papier‘. Oder diese unfassbar schönen OpenAir Konzerte. Bremen, Galopprennbahn. In der Wiese liegen, Bier und Pommes aus Plastikbechern/schalen. Kinder, Hunde und Sonnenschein.
    Ja ja, schon gut. Ich hör schon auf :)

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