Budapestbilderflut

Eigentlich wollte ich immer mal den Reisebericht, wenn man das so nennen kann, aus den Tagen in Budapest fertigmachen. Ich hab die Bilder durchgesehen und sie nahmen kein Ende. Hunderte. Ich kann mich nicht entscheiden. Die Erinnerungen auf der Zeitachse benehmen sich wie ein Haufen Kinder. Sie rennen umher, verstecken sich, lachen mich aus. Immer wenn ich ein Fragment zu fassen bekomme, einem anderen den Rücken zudrehe, sortieren sie sich neu. Dann beginne ich von vorn, laufe in meinem Kopf umher, sortierend, stapelnd. Vielleicht fange ich einfach mittendrin an und bewege mich dann so, wie die Erinnerungen aufflackern, vor und zurück. Es bleibt wohl dabei, dass ich bei solchen Dingen dem eigenen Rhythmus folgen muss, es tropft ohne das ich aktiv eingreifen kann aus meinem Kopf, es lässt sich nicht zwingen, keiner Ordnung unterwerfen. Wenn das, was dabei rauskommt, zumutbar wird, lasse ich euch mitreisen. Especially Judith, Grüsse in die Heimat.

2 Reaktionen zu “Budapestbilderflut”

  1. lightdot

    Das war jetzt ein klein bisschen doch gemein, findsch net?
    Sowas mach ich manchmal mit Chris, wenn ich vom Einkaufen nach Hause komme und er mich wie ein kleines Kind (gehört zum Spiel) fragt: „Hast Du was Leckeres dabahaaaaii?“ Und ich sag: „Ich weiß nicht, muss mal nachgucken, und auspacken erst, frag mich in einer Stunde wieder!“ Und dann rennt er in die Küche und reißt die Tüten auseinander.

    So. Du kannst jetzt also gerne überlegen und riskieren, dass ich Deine Tüten zerreiße oder Du hörst auf mit dem lästigen Nachdenken und lädst einfach die Bilder hoch. Dutzendeweise. Danke. :-)

  2. Nika

    :) So war es aber tatsächlich gar nicht gemeint. Denn so spannend dürfte es für dich nicht werden, vermutlich kennst du doch den Grossteil der Bilder schon. Die meisten standen in der FC. Es wird also nicht viel Neues dabei sein, was du noch nicht gesehen hättest.

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